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Darstellung von Führungslaufbahn vs. Fachlaufbahn in der Stellenarchitektur

  • May 8, 2026
  • 1 Antwort
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Hi,

ich überarbeite gerade unsere aktuellen Führungs- und Fachlaufbahnen. Konkret ergänzen sich viele der Führungslaufbahnen um eine parallele Fachlaufbahn.
Bsp: Customer Success bekommt neben dem Junior, Manager, Senior ab Manager Level die Möglichkeit der Vertiefung in kleinere Geschäftsbereiche sodass:

Junior

Manager oder Expert Level 1

Senior oder Expert Level 2

Teamlead oder Expert Level 3

mögliche Laufbahnen sind.

Nun bilde ich das in der Stellenarchitektur ab und es sieht für die Mitarbeitenden maximal überfordernd aus, da je beide Rollen parallel auf der gleichen Ebene in der Track sichtbar sind.

Wie bekomme ich das sauber getrennt ohne das die MA die Möglichkeit verlieren zu sehen wohin sie sicht mit welchen Qualifikationen entwickeln können?
Wie habt ihr das gelöst?

LG,

Mandy 

Beste Antwort von Jenni Pietsch

Hallo ​@mandy.michael 
 

am saubersten trennt ihr bei parallelen Führungs- und Fachlaufbahnen konsequent zwischen Stellenarchitektur (Stellenkatalog > was es als Rollen/Level gibt) und Karrierepfad-Orientierung (Kompetenzmodelle > wie man sich dorthin entwickelt). In der Architektur selbst sollte es möglichst ein klares, durchgängiges Level-Gerüst geben (z. B. L1–L5 oder Junior–Senior–Lead/Principal), das für alle gilt und der „Y‑Split“ in zwei Tracks passiert erst ab dem Punkt, an dem es wirklich Sinn ergibt (bei euch ab Manager-Level). Statt dann auf derselben Ebene zwei Rollen „nebeneinander“ im gleichen Track zu zeigen (was schnell überfordernd wirkt), wird der Unterschied über die Track-Logik deutlich: Leadership Track (People/Team-Verantwortung) und Expert Track (mehr Scope/Komplexität/Impact ohne disziplinarische Führung). 

Spezialisierungen in kleinere Geschäftsbereiche (z. B. SMB/Midmarket/Enterprise) bilden viele Teams nicht als zusätzliche Rollen aus, sondern als Fokus/Scope innerhalb eines Levels oder als Spezialisierungs-Label - so bleibt die Architektur schlank, während die Entwicklungsmöglichkeiten trotzdem sichtbar sind. So erreicht ihr beides: eine verständliche, „aufgeräumte“ Stellenarchitektur und gleichzeitig Transparenz, wohin sich Mitarbeitende mit welchen Kompetenzen entwickeln können.

Findet keine klare Trennung statt, bleibt die Ansicht wie von Dir beschrieben, da unser System aktuell noch nicht zwischen verschiedenen Bereichen unterscheiden kann, sondern mit den Informationen arbeitet, die auf einer Ebene gegeben sind. 

Hier habe ich Dir gern noch unseren Hilfeartikel zu den Karriere-Frameworks herausgesucht.

Liebe Grüße

Jenni

1 Antwort

Jenni Pietsch
Community Moderator
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  • Community Moderator
  • Antwort
  • May 11, 2026

Hallo ​@mandy.michael 
 

am saubersten trennt ihr bei parallelen Führungs- und Fachlaufbahnen konsequent zwischen Stellenarchitektur (Stellenkatalog > was es als Rollen/Level gibt) und Karrierepfad-Orientierung (Kompetenzmodelle > wie man sich dorthin entwickelt). In der Architektur selbst sollte es möglichst ein klares, durchgängiges Level-Gerüst geben (z. B. L1–L5 oder Junior–Senior–Lead/Principal), das für alle gilt und der „Y‑Split“ in zwei Tracks passiert erst ab dem Punkt, an dem es wirklich Sinn ergibt (bei euch ab Manager-Level). Statt dann auf derselben Ebene zwei Rollen „nebeneinander“ im gleichen Track zu zeigen (was schnell überfordernd wirkt), wird der Unterschied über die Track-Logik deutlich: Leadership Track (People/Team-Verantwortung) und Expert Track (mehr Scope/Komplexität/Impact ohne disziplinarische Führung). 

Spezialisierungen in kleinere Geschäftsbereiche (z. B. SMB/Midmarket/Enterprise) bilden viele Teams nicht als zusätzliche Rollen aus, sondern als Fokus/Scope innerhalb eines Levels oder als Spezialisierungs-Label - so bleibt die Architektur schlank, während die Entwicklungsmöglichkeiten trotzdem sichtbar sind. So erreicht ihr beides: eine verständliche, „aufgeräumte“ Stellenarchitektur und gleichzeitig Transparenz, wohin sich Mitarbeitende mit welchen Kompetenzen entwickeln können.

Findet keine klare Trennung statt, bleibt die Ansicht wie von Dir beschrieben, da unser System aktuell noch nicht zwischen verschiedenen Bereichen unterscheiden kann, sondern mit den Informationen arbeitet, die auf einer Ebene gegeben sind. 

Hier habe ich Dir gern noch unseren Hilfeartikel zu den Karriere-Frameworks herausgesucht.

Liebe Grüße

Jenni