Hallo zusammen,
wir beschäftigen überwiegend gewerbliche Mitarbeitende im Stundenlohn und stehen bei der Zeiterfassung vor folgender Herausforderung:
Tariflich ist bei uns ein Arbeitszeitkonto mit bis zu 150 Stunden vorgeschrieben. Überstunden werden erst ausgezahlt, wenn das Arbeitszeitkonto 150 Stunden übersteigt. Das Guthaben wird in Freizeit ausgeglichen an Schlechtwettertagen.
In Personio werden in der vorbereitenden Lohnbuchaltung immer die tatsächlich geleisteten Stunden des Monats übernommen. Mein aktueller Workaround ist komplett manuell:
- Bei jedem Mitarbeitenden prüfen, wie viele Überstunden im Monat angefallen sind
- Die abzurechnende Stundenzahl entsprechend reduzieren
- Die Differenz als Guthaben in eine selbst angelegte Abwesenheitsart „Arbeitszeitkonto" einbuchen, die dann für den Abbau genutzt werden kann
Da bei uns praktisch alle Mitarbeitenden regelmäßig Überstunden leisten, ist das jeden Monat ein erheblicher Aufwand.
Meine Fragen an die Community:
- Gibt es eine Möglichkeit, Überstunden automatisch in ein Abwesenheitskontingent (bzw. ein Stundenkonto) überzuleiten, statt sie in die Abrechnung zu übernehmen?
- Lässt sich eine Obergrenze (150 Std.) hinterlegen, ab der Überstunden dann doch zur Auszahlung kommen?
Über Erfahrungen aus anderen Unternehmen mit tariflichem Arbeitszeitkonto würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße

