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Answered

Dokumentenansicht nach Austritt

  • December 16, 2025
  • 2 Antworten
  • 60 Aufrufe

Sdigital2022
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Liebe Community,

 

ein Thema, das uns schon sehr lange nervt und wir immer noch keine Lösung gefunden haben: Dokumentenansicht für Mitarbeiter*innen in Personio nach deren Austritt.

Folgendes Problem: Wir wissen, dass die Accounts bei Personio nach dem letzten Arbeitstag inaktiv und damit gesperrt werden für die Person. Das bedeutet, dass sie je nachdem, wann die letzte Gehaltsabrechnung oder Lohnsteuerbescheinigung erstellt wird, darauf keinen Zugriff mehr haben. Auch Zeugnisse und andere Unterlagen können nicht mehr eigenständig heruntergeladen werden. Laut unserer Personalleitung gibt es normalerweise bei HR Systemen einen Zugang nur für Dokumente, der über den Arbeitsvertrag hinaus offen bleibt. Bei Personio gibt es aber nur Onboarding, Aktiv und Inaktiv. Es wäre super, wenn es einen Status wie "Offboarding" geben würde, bei dem die inaktiven Mitarbeitenden z.B. noch einen Monat Zugriff haben, aber nicht mehr in der Lohnbuchhaltung erscheinen.

Wir hatten jetzt die Idee eines Work Arounds, der folgende Schritte beinhaltet: Nach dem letzten Arbeitstag setzen wir die Person auf “Extern” (damit sie nicht in der Lohnbuchhaltung und Mitarbeiterliste erscheint), teilen eine neue Mitarbeiterrolle zu, die nur Ansicht zu den Dokumenten erlaubt und setzen die Person wieder auf Aktiv (und terminieren dann die Änderung zurück zu Inaktiv auf 2-4 Wochen). 

Jetzt gibt es allerdings das Problem, dass, soweit ich es sehe, seit dem letzten Update es nicht mehr so einfach möglich ist, den Status wieder auf “Aktiv” zu stellen, wenn ein Austrittsdatum eingetragen ist, weshalb dieser Workaround jetzt auch wieder nicht funktioniert.

Für uns ist es wirklich sehr mühsam, alle Dokumente nachträglich, sobald sie dort hochgeladen sind, aus Personio herunterzuladen und an die ehemaligen Mitarbeitende zu schicken, daher würden wir uns wirklich über alle Tipps zu dem Thema freuen! 

 

Danke und liebe Grüße,

Sabrina

Beste Antwort von AM_HR

Guten Morgen ​@Sdigital2022,

wir handhaben das im Grunde genommen genauso wie ​@SarahHen. Im Offboarding werden den ausscheidenden MitarbeiterInnen Aufgaben eingestellt, die zu erledigen sind. Dazu gehört auch, dass sie sich ihre Dokumente herunterladen. Da bei uns zum 15. des laufenden Monats bezahlt wird, haben wir zumindest selten das Problem, dass die letzten Lohnabrechnungen nicht zugänglich waren. 

Anstatt der Lizenzkosten, könnte hier aber eher ein Compliance-Thema vorliegen, wenn Zugriffe für MitarbeiterInnen zur Verfügung gestellt werden, die nicht mehr Teil des Unternehmens sind. Aber in dem Game bin ich nicht so tief drin 😉

Wir versenden im Zweifel die Dokumente an die Privatadressen, wenn nicht alles heruntergeladen wurde. Der Prozess ist dann zumindest klar, die MitarbeiterInnen offiziell ausgeschieden und ohne jegliche Zugriffe auf Firmennetzwerke- und systeme. 

VG, Jan

2 Antworten

SarahHen
Community Superstar
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  • Community Superstar
  • December 17, 2025

Hi ​@Sdigital2022,

wir versuchen es damit zu lösen, dass wir den Mitarbeitenden im Offboarding Tasks einstellen, die sie auffordern alle Dokumente vor oder am dem letzten Tag herunterzuladen. Unsere Prozesse haben wir so angelegt, dass nach dem letzten Tag nur in absoluten Ausnahmen noch Dokumente erstellt werden. Daher klappt das meistens ganz gut.

Bei deinem Workaround sehe ich auch die “Gefahr” der Lizenzkosten - sobald eine Person den Status aktiv hat, fällt sie wieder unter eine kostenpflichtige Lizenz.

Werden bei euch nach Austritt denn noch viele Dokumente erstellt und könnte man ggf. dort ansetzen?

Viele Grüße

Sarah


AM_HR
Community Superstar
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  • Community Superstar
  • Antwort
  • December 18, 2025

Guten Morgen ​@Sdigital2022,

wir handhaben das im Grunde genommen genauso wie ​@SarahHen. Im Offboarding werden den ausscheidenden MitarbeiterInnen Aufgaben eingestellt, die zu erledigen sind. Dazu gehört auch, dass sie sich ihre Dokumente herunterladen. Da bei uns zum 15. des laufenden Monats bezahlt wird, haben wir zumindest selten das Problem, dass die letzten Lohnabrechnungen nicht zugänglich waren. 

Anstatt der Lizenzkosten, könnte hier aber eher ein Compliance-Thema vorliegen, wenn Zugriffe für MitarbeiterInnen zur Verfügung gestellt werden, die nicht mehr Teil des Unternehmens sind. Aber in dem Game bin ich nicht so tief drin 😉

Wir versenden im Zweifel die Dokumente an die Privatadressen, wenn nicht alles heruntergeladen wurde. Der Prozess ist dann zumindest klar, die MitarbeiterInnen offiziell ausgeschieden und ohne jegliche Zugriffe auf Firmennetzwerke- und systeme. 

VG, Jan