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Pausenregeln - Autmatische Pausenberechnung vs. Manuelle Pauseneingabe

  • May 29, 2026
  • 3 Antworten
  • 67 Aufrufe

Hallo,

wir haben in Personio die normalen Pausenregeln hinterlegt (6Std = 30 Minuten und 9St=45 Minuten). Das funktioniert in der Theorie auch, allerdings nicht in dem folgenden Anwender-Fall:

Mitarbeiter hat Regelarbeitszeit von täglich 8 Stunden

Mitarbeiter arbeitet 6h10 - trägt dann 30 Minuten Pause ein.

Trägt er danach seine weitere Arbeitzeit ein, bleibt unter 9 Stunden.

Personio triggert aufrgund der Pausenregel aber eine weitere 30 min Pause, genau nach 6 Stunden und erkennt nicht, dass bereits eine 30 min Pause hinterlegt ist (allerdings nach 6h 5 Minuten).

Wann der Arbeitnehmer seine 30 min Pause nimmt, ist ja mE nicht festgelegt. Wir wollen die Regeln eigentlich beibehalten in Personio, aber vermeiden, dass hier doppelte Pausen berechnet werden, obwohl ja eine arbeitsrechtlich korrekte Pausenzeit eingegeben ist.

Gibt es da ggf. Best Practices?

Herzlichen Dank

Ines

Beste Antwort von AlphaT

Wenn nach 4 Stunden bereits 30 Minuten Pause gemacht werden, fügt Personio nach 6 Stunden keine weitere Pause hinzu, sondern dann erst wieder die nächst definierte Pause zum nächsten Triggerpunkt nach 9 Stunden. Die 30 Minuten dürfen innerhalb bzw. direkt nach 6 Stunden Arbeit gemacht werden, aber eben nicht später. 

Wenn der Mitarbeiter z. B. nach 4 Stunden 15  Minuten Pause macht, dann vergisst, eine weitere einzutragen, fügt das System (sofern so eingestellt) nach 6 Stunden weitere 15 Minuten hinzu. Blöd ist, dass Personio nicht die Länge der Pause berücksichtigt, sondern alles stumpf aufaddiert. Damit hat man zwar lt. System die Pausen eingetragen, aber eine gesetzliche Aufaddierung, z. B. von Zigarettenpausen als Mittagspause, ist nicht erlaubt. 

Aber erzähl’ das mal den Mitarbeitern 🤣.

LG

Daniela

 

3 Antworten

MarvinHR
Communicator
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  • Communicator
  • May 29, 2026

Hi Ines,

ich kann dich leider nicht mit einem Anwendungsfall unterstützen, aber dir die Info mitgeben, dass gemäß § 4 Arbeitszeitgesetz geregelt ist, dass Mitarbeitende nicht länger als sechs Stunden am Stück beschäftigt werden dürfen: “Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.” Die Dauer der Pausenzeit richtet sich zwar nach der täglichen Arbeitszeit, aber spätestens nach sechs Stunden muss eine Pause eingelegt werden.

Daher berechnet Personio vermutlich direkt nach den sechs Stunden die halbe Stunde Pause und wird erneut getriggert, wenn der Mitarbeiter es manuell einträgt. Hat das einen Grund, dass es genau 6h10min sein müssen?

LG Marvin


  • Autor*in
  • First Steps
  • June 1, 2026

Lieben Dank - ja das ist mir bewusst - nur leider ist die Personio-Logik eine automatische Pause nach 6 Stunden hinzuzufügen, wenn z.B. eine Pause bereits nach 4 Stunden eingegeben ist, nicht sehr zielführend. Hier sollte das System erkennen, dass bereits eine korrekte Pause hinterlegt wurde. Aber dann müssen wir auch nicht weiterhin eine systeminterne Lösung suchen. Liebe Grüße Ines


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  • Detective
  • Antwort
  • June 2, 2026

Wenn nach 4 Stunden bereits 30 Minuten Pause gemacht werden, fügt Personio nach 6 Stunden keine weitere Pause hinzu, sondern dann erst wieder die nächst definierte Pause zum nächsten Triggerpunkt nach 9 Stunden. Die 30 Minuten dürfen innerhalb bzw. direkt nach 6 Stunden Arbeit gemacht werden, aber eben nicht später. 

Wenn der Mitarbeiter z. B. nach 4 Stunden 15  Minuten Pause macht, dann vergisst, eine weitere einzutragen, fügt das System (sofern so eingestellt) nach 6 Stunden weitere 15 Minuten hinzu. Blöd ist, dass Personio nicht die Länge der Pause berücksichtigt, sondern alles stumpf aufaddiert. Damit hat man zwar lt. System die Pausen eingetragen, aber eine gesetzliche Aufaddierung, z. B. von Zigarettenpausen als Mittagspause, ist nicht erlaubt. 

Aber erzähl’ das mal den Mitarbeitern 🤣.

LG

Daniela