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Frage

korrekte Erfassung Krankheit - Ende Lohnfortzahlung, Prüfung & Meldung Krankenkasse

  • April 21, 2026
  • 1 Antwort
  • 66 Aufrufe

Guten Morgen, vllt könnt ihr mir helfen. Wir haben eine Mitarbeiterin die oft krank ist - teils mit AU teils ohne, die Krankzeiträume wurden so erfasst:

a: 7.-8.01.26 (2)

b: 2.-6.02.26 (5) 7 inkl. WE mit eAU

c: 9.-13.02.26 (5) 7 inkl. WE eAU 

d: 16.-20.02.26 (5) 7 inkl. WE mit eAU

e: 23.-27.02.26 (5) 7 inkl. WE mit eAU

f: 2.-13.03.26 (12) 14 inkl. WE mit eAU

g: 7.04.26 (1)

h: 8.04.26 (1)

i: 9.-10.04.26 (2) 4 inkl. WE mit eAU

j: 17.04.26 (1) 3 inkl. WE

 

Nun Frage ich mich folgendes:

  1. die einzelnen Tage ohne AU werden die von Personio Payroll an die Krankenkasse gemeldet? Sie zählen ja zur Entgeltfortzahlung
  2. Personio Payroll fängt immer wieder an bei eins zu zählen, wie kann ich die Krankmeldungen verknüpfen?
  3. Der “rechtliche” Ablauf zum Ende der Lohnfortzahlung ist klar, aber in der Praxis? Erkennt Personio Payroll das Ende? eher nicht er zählt die Zeiträume ja auch nicht richtig - und die Krankenkasse? Weiß die von den Tagen ohne AU? Und meldet die KV sich bei uns? Immerhin können nur die beurteilen ob es ein Krankheitsfall ist

Wäre toll wenn jemand damit Erfahrung hat

1 Antwort

Andrea B.
Community Superstar
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  • Community Superstar
  • April 24, 2026

Hallo ​@ChrisRoxs ,

vorab wir nutzen die Payroll nicht, aber ich versuche dir trotzdem ein paar Infos zu geben. Manches kann somit solides Halbwissen sein, weil die Abrechnung bei uns über die Steuerberaterin läuft.

zu 1.: Die einzelnen Krankheitstage werden der Krankenkasse direkt über die eAU gemeldet. Für die Berechnung der Krankengeldzahlungen ist die Basis (meines Wissens) die Entgeltbescheinigung, die immer die Steuerberaterin digital übermittelt. Kann sein, dass das automatisch über die Payroll läuft. 

zu 2. Personio zählt die einzelnen Tage, so wie sie eingetragen werden. Erst- und Folgebescheinigungen. Verknüpfen kann man das nicht. 

zu 3. meine Praxis um das Ende der Lohnfortzahlung im Blick zu haben. Ich habe mir einen Workflow erstellt, der mich und auch die Abteilungsleitung darüber in Kenntnis setzt, dass eine langfristige Erkrankung vorliegen KÖNNTE. Ich habe den Trigger so gewählt, dass auch unsere MA, die eine 4 Tage Woche haben, erfasst werden. Von daher liegt der Trigger niedriger als 42 Tage. Der MA wird mir gemeldet und dann schaue ich mir im Detail an: 
Sind es die 6 Wochen am Stück?
Sind es 6 Wochen mit Unterbrechungen?

Wenn es die 6 Wochen mit Unterbrechungen sind, macht die Steuerberaterin über DATEV die Vorerkrankungsabfrage. Ich vermute, dass das die Payroll auch macht. 

Die Krankenkasse wird sich bei dir nicht melden und nachfragen, ob sie jetzt Krankengeld zahlen müssen. Da ist das Interesse eher niedrig angesiedelt. 

Die Krankenkasse erfährt natürlich nur von den Tagen mit eAU durch den Arzt. Die Karenztage wissen die nicht. Solltet ihr Kleinunternehmer sein, könnt ihr euch die Lohnkosten über die U1 zurück holen. Auch die Karenztage. 

Vielleicht hilft dir das als ersten Input weiter? 

Viele Grüße (mit eAU vom Sofa)