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Wiedereinstellung einer Person über Recruiting (Verknüpfung zu altem Profil möglich?)

  • June 8, 2026
  • 8 Antworten
  • 70 Aufrufe

Sdigital2022
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Liebe Community,

wir haben eine kurze Frage zum Recruiting.

Bei einer aktuellen Stelle hat sich eine Person beworben, die bereits einmal bei uns angestellt war. 
Jetzt haben wir uns gefragt, wie das beste Vorgehen ist. Normalerweise, vor der Nutzung des Recruiting-Tools, haben wir in solchen Fällen über das alte, inaktive Profil die Option "Diese Person erneut anstellen" ausgewählt, wodurch ein neues Profil erstellt wurde, das aber verknüpft mit dem alten bleibt und die meisten Infos einfach übernimmt. Jetzt über Recruiting erstellt sich ja ein neues Profil, sobald man die Bewerberin akzeptiert/einstellt. Ist dieses dann auch verknüpft mit dem alten Profil aufgrund desselben Namens oder würde es sich verknüpfen, wenn man die gleiche Mail aus der Bewerbung in dem alten/inaktiven Profil hinterlegt? Wir würden gerne den Prozess im Recruiting-Tool offiziell abschließen und nicht offen lassen, wollen allerdings auch nicht alle Informationen neu anlegen müssen und wollen auch, dass die beiden Profile verknüpft sind (das Feld "Andere Verträge" unter dem Namen über das man zwischen den Verträgen wechseln kann).

Wie macht es hier Sinn für uns, vorzugehen, gibt es einen Best Practice für einen solchen Fall?

Vielleicht hat jemand ja ähnliche Erfahrungen damit und eine gute Lösung? 

Danke und liebe Grüße,
Sabrina

Beste Antwort von MichiS

Hi ​@Sdigital2022, ​@Julia_HR, ​@resi.h.punkt & ​@sps 

 

wie Ihr bereits richtig erkannt habt, gibt es bisher keine native Lösung den Recruitingprozess abzuschließen und das alte & neue Profil zu verknüpfen.

 

Somit möchte ich Euch folgende Workarounds anbieten, die bereits auch mit ​@sps in dem vor kurzem gestellten Ticket geteilt wurden:

Option A: Recruiting-Prozess sauber abschließen:

  1. Das alte inaktive Profil bleibt bestehen. Da dieselbe Institutsadresse genutzt wird, müsstet ihr die E-Mail im alten Profil kurzzeitig anpassen (z.B. +1 einfügen: max.mustermann+1@institut.de), damit Personio beim Einstellen keine Fehlermeldung wegen der bereits existierenden Adresse anzeigt.
  2. Die Person im Recruiting regulär einstellen → neues Profil entsteht.
  3. In beiden Profilen ein individuelles Attribut als Textfeld anlegen, in dem jeweils der Link zum anderen Profil hinterlegt wird — so sind die beiden Profile für euer HR-Team sichtbar miteinander verbunden.
  4. Die E-Mail im alten Profil anschließend wieder zurücksetzen.

 
Option B: Doppelarbeit vermeiden:

  1. Im alten inaktiven Profil auf „Person erneut anstellen" klicken → das neue Beschäftigungsverhältnis wird verknüpft angelegt, die bestehenden Daten werden übernommen und das Feld „Andere Verträge" erscheint automatisch.
  2. Den Recruiting-Prozess dann nicht über den Einstellungs-Button abschließen, sondern über einen internen Status oder eine Notiz als abgeschlossen kennzeichnen, damit für den Personalrat dokumentiert ist, dass der Prozess beendet wurde.

 

Beides hat seine Vor- und Nachteile, somit würde ich empfehlen jeweils zu prüfen, welche Lösung für Euch am ehesten passen könnte.

Um die Sichtbarkeit Eurer Wünsche noch zusätzlich herauszustellen, möchte ich Euch alle bitten Euren Vorschlag in Personio über Support > Feedback teilen an uns weiterzugeben. Ob und wann diese Funktion dann umgesetzt wird kann ich allerdings nicht garantieren.

 

Vielen Dank für Euer Verständnis und Feedback.

Genießt das kommende Wochenende :)

8 Antworten

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  • Detective
  • June 9, 2026

Wir haben dasselbe Problem und freuen uns über Lösungsvorschläge.

Wir stellen viele Personen, die bereits schon mal bei uns gearbeitet haben, nach Recruitingprozessen für neue Projekte wieder an. In Personio Recruiting bleiben all diese Prozesse stets offen, weil die Personen ja bereits ein Profil von vorheriger Anstellung besitzen. 

Lg 


  • First Steps
  • July 1, 2026

Wir haben dasselbe Problem und wundern uns über die fehlende Verknüpfungsmöglichkeit von Bewerbungen zu vormals angelegten Personen. 

Viele Grüße


  • First Steps
  • July 1, 2026

Wir haben als Forschungsinstitut dasselbe Problem. Bei uns werden z.B. studentische Hilfskräfte regelmäßig in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis übernommen, teilweise auch mit einer Pause zwischen den einzelnen Beschäftigungsverhältnissen. Das gleiche Problem besteht auch bei Projekten.

Den Vorgang im Recruiting-Tool müssen wir offiziell abschließen. Auch aus Sicht des Personalrats wäre es vermutlich nicht in Ordnung, wenn dieser Prozess nicht beendet werden würde. Gleichzeitig möchten wir vermeiden, dass alle Informationen erneut angelegt werden, da dies für das HR-Management-Team doppelte Arbeit bedeuten würde.

Aus unserer Sicht wäre es daher wichtig, dass die bestehenden Profile inklusive der jeweiligen Verträge über das Recruiting-Tool miteinander verknüpft werden können.

Die betroffene Person behält in der Regel auch dieselbe E-Mail-Adresse. Aus unserer Sicht gibt es keinen Grund, diese zu ändern, da es sich um eine Institutsadresse handelt, die fest mit der Person und ihrem Account verknüpft ist.

Wir wären daher sehr dankbar für eine Lösung (vielleicht gibt es eine), damit der Prozess Recruiting ins Personio HR-Management System sauber abgebildet ist.


MichiS
Community Moderator
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  • Community Moderator
  • Antwort
  • July 3, 2026

Hi ​@Sdigital2022, ​@Julia_HR, ​@resi.h.punkt & ​@sps 

 

wie Ihr bereits richtig erkannt habt, gibt es bisher keine native Lösung den Recruitingprozess abzuschließen und das alte & neue Profil zu verknüpfen.

 

Somit möchte ich Euch folgende Workarounds anbieten, die bereits auch mit ​@sps in dem vor kurzem gestellten Ticket geteilt wurden:

Option A: Recruiting-Prozess sauber abschließen:

  1. Das alte inaktive Profil bleibt bestehen. Da dieselbe Institutsadresse genutzt wird, müsstet ihr die E-Mail im alten Profil kurzzeitig anpassen (z.B. +1 einfügen: max.mustermann+1@institut.de), damit Personio beim Einstellen keine Fehlermeldung wegen der bereits existierenden Adresse anzeigt.
  2. Die Person im Recruiting regulär einstellen → neues Profil entsteht.
  3. In beiden Profilen ein individuelles Attribut als Textfeld anlegen, in dem jeweils der Link zum anderen Profil hinterlegt wird — so sind die beiden Profile für euer HR-Team sichtbar miteinander verbunden.
  4. Die E-Mail im alten Profil anschließend wieder zurücksetzen.

 
Option B: Doppelarbeit vermeiden:

  1. Im alten inaktiven Profil auf „Person erneut anstellen" klicken → das neue Beschäftigungsverhältnis wird verknüpft angelegt, die bestehenden Daten werden übernommen und das Feld „Andere Verträge" erscheint automatisch.
  2. Den Recruiting-Prozess dann nicht über den Einstellungs-Button abschließen, sondern über einen internen Status oder eine Notiz als abgeschlossen kennzeichnen, damit für den Personalrat dokumentiert ist, dass der Prozess beendet wurde.

 

Beides hat seine Vor- und Nachteile, somit würde ich empfehlen jeweils zu prüfen, welche Lösung für Euch am ehesten passen könnte.

Um die Sichtbarkeit Eurer Wünsche noch zusätzlich herauszustellen, möchte ich Euch alle bitten Euren Vorschlag in Personio über Support > Feedback teilen an uns weiterzugeben. Ob und wann diese Funktion dann umgesetzt wird kann ich allerdings nicht garantieren.

 

Vielen Dank für Euer Verständnis und Feedback.

Genießt das kommende Wochenende :)


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Hallo ​@MichiS,

was hat es denn für Auswirkungen, wenn wir den Recruiting-Prozess sauber abschließen, d.h. die Person auf “Einstellen” setzten und im Anschluss das neu erstelle Profil löschen und dann im zweiten Schritt die Person über “Person erneut anstellen” anlegen?

Danke und viele Grüße


MichiS
Community Moderator
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  • Community Moderator
  • July 7, 2026

Hi ​@Katja Steffgen,

grundsätzlich empfehlen wir immer die Daten in Personio zu belassen - keine Löschung. Diese Aktion ist immer unwiderruflich. Weder durch Dich noch durch uns im Support.

Du verlierst die Verknüpfung zwischen Recruiting und dem neuen Profil & müsstest alle Dokumente, die automatisch vom Bewerbendenprofil in das Mitarbeitendenprofil umgezogen wurden manuell in das erneut angestellte Profil übertragen. Das gelöschte Profil ist auch nirgends in den Berichten mehr zu finden. Die Recruitingberichte wären dann allerdings korrekt, weil das Anstellungsverhältnis ordnungsgemäß begonnen wurde.

Liebe Grüße


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Hi ​@MichiS ,

vielen Dank für die Rückmeldung.

Am Ende des Tages scheint es hier vor allem eine Interessen- bzw. Prozessabwägung zu sein und die Frage, wie wichtig eine saubere Abbildung in den Reports ist.

Wenn ich Deine Ausführungen richtig verstehe, besteht der wesentliche Nachteil des von mir beschriebenen Vorgehens hauptsächlich darin, dass das zwischenzeitlich erstellte Profil unwiderruflich gelöscht werden müsste und die Dokumente aus dem Bewerbungsprozess manuell in das über „Person erneut anstellen“ erzeugte Mitarbeiterprofil übertragen werden müssten.

Einen wirklichen Mehrwert sehe ich aktuell allerdings nicht darin, das über das Recruiting-Modul erzeugte Profil anschließend mit allen relevanten Daten aus dem bestehenden (inaktiven) Profil zu pflegen. Aus meiner Sicht verursacht dieser Weg sogar den größeren manuellen Aufwand. Bei einer Wiedereinstellung über „Person erneut anstellen“ sind bereits viele relevante Mitarbeiterdaten vorhanden, während bei einem neu erstellten Profil zahlreiche Informationen erneut angelegt und geprüft werden müssen.

Deshalb stellt sich für mich die Frage, welcher Aufwand in der Praxis tatsächlich geringer ist:

  • die Daten und Dokumente aus dem Bewerbendenprofil in ein über „Person erneut anstellen“ erzeugtes Profil zu übertragen,

oder

  • ein komplett neues Mitarbeitendenprofil mit allen relevanten Informationen aufzubauen, bei dem zwar die Daten aus dem Bewerbendenprofil bereits vorhanden sind, die historischen Mitarbeiterdaten aber erneut gepflegt werden müssen.

Meiner Einschätzung nach befinden sich im Bewerbendenprofil in der Regel deutlich weniger Informationen als in einer gepflegten Personalakte.

Vor diesem Hintergrund erscheint mir der beschriebene Weg aktuell sogar als die sauberere Lösung, da der Recruiting-Prozess ordnungsgemäß abgeschlossen wird, die Recruiting-Auswertungen korrekt bleiben und gleichzeitig die Mitarbeitendenprofile über die Funktion „Andere Verträge“ sauber miteinander verknüpft sind.

 

Den angesprochenen Punkt hinsichtlich des Verlusts der Verknüpfung zwischen Recruiting und dem neu erstellten Profil sehe ich ebenfalls etwas differenziert. Aus meiner Sicht besteht diese Verknüpfung letztlich auch nicht, wenn der Recruiting-Prozess gar nicht über den Einstellungsprozess abgeschlossen wird und stattdessen direkt die Funktion „Person erneut anstellen“ genutzt wird.

In beiden Szenarien hätte man am Ende entweder eine saubere Verknüpfung zwischen Recruiting und einem neu angelegten Profil oder eine saubere Verknüpfung der Beschäftigungsverhältnisse über „Andere Verträge“. Genau diese beiden Vorteile lassen sich aktuell scheinbar nicht miteinander kombinieren.

Vielleicht übersehe ich hierbei auch einen wesentlichen Aspekt. Daher würde ich mich über eine kurze Rückmeldung freuen, falls es aus Eurer Sicht noch einen wichtigen Nachteil oder eine Auswirkung gibt, die ich in meiner Betrachtung bisher nicht berücksichtigt habe.

Viele Grüße


MichiS
Community Moderator
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  • Community Moderator
  • July 7, 2026

Hi ​@Katja Steffgen 

Du hast das super gut zusammengefasst und keine Punkte ausgelassen: Am Ende kommt es für alle Kund*innen darauf an, was für deren Anwendungsfall die passende Herangehensweise darstellt.

 

Hier gibt es von unserer Seite kein richtig und kein falsch, solange die Konsequenzen klar sind :)